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vom 18. bis 25. August 2015 unternahm ich zum zweiten Mal eine Bus-Reise nach Bačka Palanka** und Obrovac (Serbien). Organisiert wurde die Fahrt vom PALANKAER und OBROVACER Heimatortsausschuss.

Die Fahrt begann am Dienstag, 18. August 2015 in Ulm. „Durch Bayern und Österreich bis Steiermark“.

Franz Flock war unser Reiseführer, der uns mit Informationen fütterte. Und natürlich chauffierte Harry Münzing uns in gekonnter Manier mit seinem Bus, der in diesem Jahr voll besetzt war. Die Landsleute aus Tscheb nahmen in diesem Jahr an der Fahrt teil.

In der Nähe von Graz (Unterpremstätten) in Österreich wurde im Hotel Liebminger übernachtet.

2. Tag, Mittwoch, 19. August 2015 - "Durch Transdanubien*** und der Batschka**** nach Palanka"

Die Reise führte von Unterpremstätten durch die Steiermark mit zahlreichen Kürbisfelder, die zur Gewinnung von Kürbiskernen dienen und aus denen dann Öl hergestellt wird.

Weiter nach Maribor in Slowenien, weiter nach Ungarn - vorbei am Balaton (Plattenseen) nach Bóly bei Mohacs. Am frühen Nachmittag erreichten wir den Weinkeller Rothné Mészáros Ágnes. Dort gab es Mittagessen. Sarma mit Sauerkraut (Krautwickerl), eine Spezialität der donau-schwäbischen Küche. Eingestimmt wurde der Gaumen mit Bäckerkipfeln und Suppe. Rot- und Weißwein wurde serviert. Nach dem Hauptgericht wurde noch Strudel gereicht. 

Gut gestärkt versammelte sich die Reisegruppe noch vor dem Weingut zu einem gemeinsamen Foto. Der Ewald (Riemann) rückte uns ins rechte Bild. 

Die Fahrt führte uns weiter nach Kroatien, bevor wir bei Batina (HR) – Bezdan (SR) die Grenze erreichten. Dies war der Weg, den die flüchtenden Donauschwaben genommen hatten. Eine erste Hürde. Es ging vom Donauufer steil bergauf. Eine anstrengende Passage. Gefährlicher waren allerdings die Abfahrten. Denn die Pferdewagen hatten zu dieser Zeit noch keine Bremsen.

EU-Außengrenze! Etwas langwierige Passkontrolle. Ein Wildschwein kam gerade zur Grenzstation. Wurde dort gefüttert.

Weiterfahrt nach Gakovo. Dort befand sich ein Lager, in dem zwischen 1945 und 1948 zeitweise rund 14.000 Deutsche untergebracht waren. In 2004 konnte am Platz des Massenlagers ein Großkreuz zum Gedenken der Toten und Mahnung eingeweiht werden. Die Inschrift am Fuße des aus Metall bestehenden Kreuzes in deutscher, serbischer, ungarischer und englischer Sprache lautet „Hier ruhen unsere donauschwäbischen Mitbürger. Sie werden für immer in unseren Herzen sein. Mit der Errichtung des Kreuzes gedenken wir ihrer. Die Donauschwaben stammen von den Kolonisten ab, die im 18. Jahrhundert von den Habsburgern in der pannonischen Ebene angesiedelt wurden. Das Lager Gakovo bestand vom März 1945 bis Januar 1948. Die Donauschwaben 2004“

Auf der Weiterfahrt begann es zu regnen. Und so kamen wir am Abend in Bačka Palanka, wie auch 2014, bei Regen an.

Im Hotel „Fontana“ in der Jugoslovenske armije 15 war für uns Unterkunft für den Aufenthalt in Serbien gebucht. Bei der Ankunft warteten schon die ersten Landsleute, die noch in Palanka wohnen. Die Zimmer wurden bezogen. Anschließend traf man sich im Restaurant zum Austausch der ersten Eindrücke und zum wohlverdienten kühlen „PIVO“. 

3. Tag, Donnerstag, 20. August 2015  – „Grüß Gott –dobro dosli – herzlich Willkommen in Palanka.

Nach dem Frühstück begab man sich auf Spurensuche. Harry fuhr die Obrovacer in die Nachbargemeinde. Eigentlich kann man sich den Hinweis sparen, die Obrovacer wurden von „Bastl“ (Sebastian Steinetz) kundig durch den Ort und in die Häuser geführt.

Die „Tscheber“ wurden von Harry nach Tscheb gefahren. Sie hatten den Tag über Zeit, ihren Heimatort bzw. den Heimatort ihrer Vorfahren zu erkunden. Unter ihnen befand sich der 1. Vorsitzender der HOG Tscheb: Roland Groh.

Und natürlich blieb ein Teil der Reiseteilnehmer in Palanka und ging dort auf Spurensuche.

Auch ich blieb in Palanka und marschierte mit Trude, Hilde und Horst (meinen „Cousinen 2. Grades“) los. Zur Wechselstube, zum Wochenmarkt in der Fußgängerzone und weiter zum ersten Verwandtenbesuch an diesem Tag. Meine Cousinen machten sich auf den Weg zum Deutsch-Palankaer Friedhof und auf die Häusersuche in der „Heide-Gasse“. 

Zwei Nichten meines Großvaters mütterlicherseits leben in Palanka. Mit Ihnen konnte ich mich in deutscher Sprache unterhalten. Die Nachkommen sprechen nur noch Serbisch. Irgendwann wird der Kontakt sich verlieren. Zu beiden Familien besteht telefonischer und brieflicher Kontakt. 

Gulasch gab es für mich zum Mittagessen. Und nachdem aktuelles Familiengeschehen ausgetauscht war, ging ich zurück ins Fontana. Hilde (Vorfahren waren Neu-Palankaer), Horst (ihr Ehemann) und ich suchten die „Beck-Häuser“ in Neu-Palanka. Schwieriges Unterfangen, denn die Straßen der historischen Karte ließen sich in der Örtlichkeit nicht finden. Na ja, wir glaubten dann die Häuser gefunden zu haben. Fotos wurden gemacht. 

Drei Tage später stellte Hilde fest, dass die Zuordnung der Häuser falsch war. Die Beck-Häuser existierten nicht mehr. Waren wohl einem Donau-Hochwasser und der anschließenden teilweisen Neuordnung der Straße zum Opfer gefallen.

Zwischendurch am Standort der früheren Katholischen Kirche von Neu-Palanka vorbeigekommen. Die Kirche wurde nach dem Krieg abgetragen. Industriegebäude stehen an dieser Stelle. Ein Steinkreuz erinnert noch an die Kirche, die 1903 eingeweiht wurde. 

Der Abschluss unserer Suche war das Doppelhaus der Familien Rauch und Schweis in der Straße „Donauufer“, die wir in sehr gutem Zustand vorfanden. Einsetzender Regen versetzte uns in eine beschleunigte Gangart zurück ins Hotel.

4. Tag, Freitag, 21. August 2015  – „Auf gefundenen Spuren“

Am Vormittag fuhren die Tscheber nach Tscheb, die Obrovacer nach Obrovac und die Palankaer blieben vor Ort. Meine Cousinen suchten weiter nach Häusern. Wurden, dank Unterstützung von Palankaer Landsleuten, auch fündig. 

Ich habe mich aufgemacht und ein „Museum“, das wenige Meter vom Hotel entfernt war, besucht. Sehr bescheiden, die Exponate, die dort zu sehen sind. Interessant waren die alten Fotos von Palanka. Aber sie hatten für mich wenig Aussagekraft, da ich nicht wusste, welche Straßen und Häuser sie zeigten. Zudem waren die Erläuterungen in kyrillischer Sprache verfasst.

Das Haus von "Jakschi-Onkel" gesucht und gefunden. In der Safarikova, ganz weit unten Richtung Donau. Im Haus lebt noch die Schwiegertochter, mit der ich allerdings nicht unterhalten kann und daher auf einen Besuch verzichtet habe.
Nicht weit davon steht die slowakisch evangelische Kirche, die in einem sehr guten baulichen Zustand ist.
Ja und dann war wieder ein Verwandtenbesuch fällig. Reichhaltiges Mittagessen. Reichhaltig Spirituosen zum Essen. 

Am Nachmittag fuhr der Großteil der Reisegesellschaft nach Ilok. Mit einem serbischen Bus, da für unseren Bus nur eine Ausreisegenehmigung vorlag. Und die brauchten wir ja noch für unsere Heimreise. Ilok ist die östlichste Stadt und Gemeinde Kroatiens. Sie liegt an einem Hügel oberhalb der Donau. Zunächst besuchten wir die Festung, die zum Teil bereits restauriert ist, aber die Arbeiten auch noch in vollem Gange sind. In der Festung befindet sich die Kirche „Sveti Ivan Kapistran“. Der Kirche ist ein Kloster angeschlossen. Drei Mönche und drei Nonnen wohnen noch im Kloster. Das an der Stadtmauer gelegene Schloss war der nächste Besichtigungspunkt. Vom Schlosshof hatte man einen herrlichen Blick auf die Donau und nach Bačka Palanka. 

„Um die Ecke“ befand sich ein Weingut, in dem wir eine Weinprobe kosten konnten. Mit dem Bus anschließend zur Donau. In einem Lokal ließ man den Tag ausklingen. Danach ging es zurück nach Serbien, nach Palanka.

5. Tag, Samstag, 22. August 2015  – „Eine kleine Wallfahrt: Jarek, Maria Schnee

Zu einer Ganztagestour sind wir am Samstag aufgebrochen. Zunächst führte unser Weg nach

Jarek zur dortigen provisorischen Gedenkstätte. Ein Kranz wurde niedergelegt. 

Das Lager Jarek hat eine traurige Berühmtheit erlangt. Vom 4. Dezember 1944 bis zu der Auflösung des Lagers in der Karwoche 1946 waren hier zwischen 15.000 und 17.000 Menschen interniert, von denen ca. 6.500 durch Hunger, Krankheiten und Misshandlungen durch die Partisanen ihr Leben verloren und in Massengräbern verscharrt wurden. Es handelte sich vorwiegend um Alte und Kinder, sowie Arbeitsunfähige, die aus den andern Lagern der Batschka, Gakovo und Kruschiwl, hierher gebracht wurden. Mit Recht kann also gesagt werden, dass das Lager Jarek ein Vernichtungs- und Sterbelager war. 

Die Gedenkstätte sollte eigentlich schon fertiggestellt sein und die Einweihung war für den 15. Mai 2015 geplant. Es werden wohl noch einige Monate (Jahre?) ins Land gehen, bis die endgültige Gedenkstätte eingeweiht werden kann.

Weiter führte unsere Fahrt zur Wallfahrtskirche Maria Schnee, sie ist bis heute ein Wallfahrtsort verschiedener Nationen. Seine Geschichte ist wie die der Festung Peterwardein untrennbar mit Prinz Eugen verknüpft. Am 5 .August 1716 wurden die Türken vernichtend geschlagen. Diesem Tag, dem Festtag Mariä Schnee, ist die Wallfahrtskirche Mariä Schnee an der Straße nach Belgrad geweiht. „Virginis et Eugenii victoria!“ Es war ein Sieg der Jungfrau und Eugens, wie ein altes Medaillon besagt. Zahllose Legenden und Überlieferungen ranken sich um den Platz der Kirche. Nach einer kurzen Andacht war es schon wieder Zeit, den Bus zu besteigen.

Nun ging es zum Mittagessen nach Sremski Karlovci, zum „Hotel Dunav“ (Donau).
Es liegt direkt am Donauufer, am Fuße des Fruska Gora Gebirges. In alten Zeiten befand sich hier ein populärer Treffpunkt der serbischen und österreich-ungarischer Intelligenz und Bohème. Na, da waren wir ja genau richtig.  Auf der großen Terrasse fanden wir Platz, und die Speisekarte bot für jeden Geschmack das richtige Gericht. Und gut war es. Zudem war die Bedienung freundliche und schnell.

Nach dem Mittagessen unternahmen wir einen Spaziergang in die Altstadt von Karlowitz.

Die barocke Altstadt von Sremski Karlovci, darunter die serbisch-orthodoxe so genannte Untere Kirche aus dem Jahr 1718 und die Obere Kirche (1745), die Saborna crkva (die Domkirche von Sremski Karlovci, erbaut 1758–1762), die römisch-katholische Kirche (1765), der Brunnen Die vier Löwen, das Magistratsgebäude von 1811, die so genannte Kapelle des Friedens im Andenken an den Kongress von Karlowitz (erbaut 1817), das Stadtmuseum (das Heim der Rajačić), das orthodoxe Gymnasium 1891, das Patriarchat (Sitz des serbisch-orthodoxen Erzbischofs, 1894), das orthodoxe Klosterinternat (1901), Palast Stefaneum (1903) und vieles mehr.

Die Festung Peterwardein war unser nächstes Ziel. Ein Teil der Reisenden entschied sich gleich in die Stadt zu fahren. Für die anderen Teilnehmer galt es einen Treppenanstieg zur Festung zu bewältigen. Petrovaradin (Peterwardein) oder auch Festung von Novi Sad genannt, ist seit 1945 ein Ortsteil von Novi Sad und durch die Varadin-Brücke mit ihr verbunden.

In der Schlacht von Peterwardein am 5. August 1716 schlug hier Prinz Eugen von Savoyen mit 80.000 Kaiserlichen ein 150.000 Mann starkes osmanisches Heer vernichtend. Am 1. Februar 1748 wurde der Ort mit damals 4.620 Einwohnern zur kaiserlichen freien Stadt erhoben.

Die Festung Petrovaradin war die größte Festung Europas im 17. Jahrhundert. Gleichzeitig war sie die wichtigste Festung Österreich-Ungarns auf dem Balkan. Sie wurde zwischen 1692 und 1780 erbaut, wobei man sich an einem französischen Festungstypus orientiert. Sie erstreckt sich über ein Gebiet von 112 ha, darunter ein einzigartiges System an unterirdischen Gängen unter der Festung. Außerdem ist die Festung mit 5 Pforten, 12.000 Schießscharten und Orten für 400 Feldkanonen ausgestattet. 

Der Tagesabschluss erfolgte in der Altstadt von Novi Sad (Neusatz). Novi Sad ist die zweitgrößte Stadt in  Serbien, administrativer Sitz der Vojvodina und Universitätsstadt. Der Ort ist im Spätmittelalter im dicht besiedelten Komitat des Königreichs Ungarn durch den Bau des Zisterzienserklosters Belefons als so genannter kirchlicher Ort entstanden. 1526 wurde der Ort von den Osmanen erobert. Die 150-jährige Herrschaft der Osmanen führte zur Verwüstung und Entvölkerung der Pannonischen Tiefebene. Nach dem Sieg der Österreicher gegen die Osmanen (1697) unter Prinz Eugen bei Zenta und dem anschließenden Friedensvertrag von Karlowitz (1699) musste das Osmanische Reich u. a. die Batschka an Österreich abtreten. 

Voller Eindrücke und Informationen traten wir am Abend die Rückfahrt nach Palanka an. Der Sonnenuntergang versprach schönes Wetter für den nächsten Tag (Harry hatte es versprochen).

6. Tag, Sonntag, 23. August 2015  – „Gott schütze unsere teure Heimat“

Zum Gottesdienst trafen wir uns in der Katholischen Kirche von Deutsch-Palanka. Diese Kirche ist stark renovierungsbedürftig. Aufgrund von Mauerschäden durch Feuchtigkeit wurde der Putz bis zu einer Höhe von 2 m abgeschlagen. Da die Kirche unter Denkmalschutz steht ist es Aufgabe des Staates, die Renovierung vorzunehmen. Dies erfolgt natürlich nur im Rahmen vorhandener Gelder. Und die sind, wie anderenorts auch, knapp für solche Maßnahmen.

Mit dem Bus fuhren wir anschließend zum Katholischen Friedhof von Deutsch-Palanka.

In einer Gruft ruhen die Gebeine der Deutschen vom Neu-Palankaer-Friedhof, nach dem dieser 1963 eingeebnet wurde. Der Neu-Palankaer Friedhof bestand seit 1848. Der Pfarrer hatte den Friedhof verkauft! Wohnhäuser wurden errichtet. Die bei den Bauarbeiten ausgebaggerten Überreste der Verstorbenen wurden in einer Kiste gesammelt und in der Gruft auf dem Deutsch-Palankaer Friedhof beigesetzt. An diesem Grab wurde ein Kranz niedergelegt. 

Dort habe ich die Gräber der bereits verstorbenen Verwandten aufgesucht. Zwei Brüder meines Großvaters sind dort beerdigt. Es ist der katholische Friedhof, dem etwas abseits der Evangelische Friedhof angeschlossen ist. Die Orthodoxen Christen (in der Regel Serben) haben einen eigenen Friedhof. Das war schon vor der Flucht / Vertreibung so.

Kurz nach 12 Uhr ging es weiter Richtung Donau. Im dortigen Sportheim nahmen wir am „Bohnesupp-Essen“ des Deutschen Vereins teil. Mein Gott, hat das gut geschmeckt.

Der Ursprung des Mittagessens: die zum Strudelfest angereisten auswärtigen Teilnehmer hatten zum Teil eine weite Anreise hinter sich. Und zur Stärkung vor dem Stattfindenden Strudelfest wurde sich mit Bohnesupp gestärkt. Und für uns wurde ein größerer Topf aufgesetzt. Der Sohn von Marlena Uhlarik war der Chef der Töpfe. 

Ein Spaziergang an die Donau oder der Gang zurück zum Hotel dienten der kurzen Erholung. Um 17 Uhr begann das traditionelle Strudel-Fest in der Fußgängerzone von Palanka. Veranstalter war der Deutsche Verein. Lecker war es. Und bei der Heimfahrt sah man, dass sich einige Reisende mit Strudel reichlich eingedeckt hatten. 

7. und 8. Tag, 24. und 25. August 2015  – „Auf Wiedersehen Palanka / Obrovac / Tscheb“

Der Heimweg führte uns durch Kroatien (in Vukovar kurzer Halt. Gelegenheit, den 1991 zerschossenen Wasserturm zu fotografieren. Er soll in diesem deutlich zerschossenen Zustand als Mahnmal erhalten bleiben) und Slowenien nach Österreich. Wieder Übernachtung in Unterpremstätten.

Nach dem Abendessen unternahmen wir noch eine Fahrt nach Graz (bei Nacht). Graz ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Steiermark und mit 276.526 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Republik Österreich. Die Stadt liegt am Fluss Mur im Grazer Becken. Spaziergang durch das nächtliche Graz. Hinauf zum Schlossberg mit dem berühmten Uhrturm – über die Treppe (Schlossbergstiege) oder mit dem gläsernen Fahrstuhl (letzteren Weg nahmen die meisten der Nachtschwärmer. Der Besuch der Altsteirischen Schmankerlstubn rundete den Besuch in Graz ab.

Und am 25. August erreichten wir wieder Deutschland. 

Die Reise war, wie im vergangenen Jahr schon, sehr informativ. Ganz besonderen Dank an Franz Flock, der für uns Lexikon, Wikipedia und Internet war. Ein Stichwort und die Informationen sprudelten hervor.

Ich freue mich schon auf die Fahrt im nächsten Jahr. Ich werde wieder mitfahren. Es gibt immer noch Fragen, die zu klären sind. Und da sind ja auch noch die Nichten meines Großvaters . . . ! Marlene und Hilde.