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Meine Vorfahren stammen aus dem heutigen Serbien. Sie lebten in den Orten Bačka Palanka und Obrovac. 1944 mussten sie ihre "Heimat" verlassen. Sie flohen per Schiff auf der Donau und mit Pferdegespannen vor der herannahenden russischen Armee.

1967 war ich zum ersten Mal im Land meiner Vorfahren.

In den zurückliegenden Jahrzehnten interessierte mich die Geschichte meiner Vor-fahren nicht sonderlich. Erst mit dem "Alter" kam das Interesse an der Geschichte meiner Familie. Eigentlich zu spät. Denn die, die ich dazu fragen könnte, leben nicht mehr.

Seit 2014 unternehme ich "Studienreisen" nach Serbien. Teilnehmer an diesen Fahrten sind Menschen, deren Vorfahren auch aus den Orten kamen oder die dort noch geboren und zur Schule gegangen sind. Letztere sind wertvolle Zeitzeugen, die noch Auskunft geben können.

Wappen der Donauschwaben

Oben der Adler des „Römischen Reiches Deutscher Nationen“ (Habsburger).

Unten die Besiedlung durch die Donauschwaben nach dem Abzug der Osmanen. Die aufgehende Sonne für die Donauschwaben und die untergehende Mondsichel für die Osmanen.



Das Hotel: „Fontana“ in der Jugoslovenske armije 15 (Unterkunft während der Aufenthalte in Serbien)


Katholische Kirche (von Deutsch-Palanka)


Schlauchturm der Feuerwehr von Bačka Palanka


Wochenmarkt Bačka Palanka



Kirche in Obrovac


Eingang zur Sakristei


Vor der Obrovacer Kirche

Weiter Fotos der Kirche unter:
http://www.bingenheim.info/294901/302301.html


Erläuterungen / Hinweise:

* Donauschwaben (auch Donaudeutsche) ist ein Sammelbegriff für die im 17. bis zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in die Länder der Stephanskrone ausgewanderten Deutschen, aber auch eine geringe Anzahl von Franzosen, Spaniern und Italienern, deren Siedlungsgebiete längs des Mittellaufs der Donau in der Pannonischen Tiefebene lagen. Die Ansiedlungen beschränkten sich anfänglich auf die Militärgrenze, einer Kette habsburgischer Militärbezirke entlang der Grenze zum Osmanischen Reich. Diese Militärgrenze blieb bis Ende des 19. Jahrhunderts kaiserliches Kronland, während die restlichen, jedoch größeren donauschwäbischen Siedlungsgebiete der ungarischen Komitatsverwaltung eingegliedert wurden.

Nach dem Zerfall Österreich-Ungarns als Folge des Ersten Weltkrieges wurden die Siedlungsgebiete der Donauschwaben im ehemals österreich-ungarischen Reich durch die alliierten Mächte dreigeteilt. Ein Teil verblieb bei Ungarn, der zweite Teil wurde Rumänien zugeteilt und der dritte Teil fiel an den neu gegründeten Staat Jugoslawien. Die Donauschwaben hatten um die rechtliche Gleichstellung als Staatsbürger und um die Erhaltung ihrer kulturellen Traditionen zu kämpfen. Diese Umstände nutzte das Deutsche Reich, wodurch die Donauschwaben in das nationalsozialistische Fahrwasser gerieten.

Im Zweiten Weltkrieg kämpften Donauschwaben in den ungarischen und rumänischen Armeen auf der Seite des Deutschen Reiches, aber auch in der Wehrmacht und in der Waffen-SS. In Jugoslawien beteiligten sie sich an Besatzungsaufgaben. Donauschwaben nahmen am Partisanenkrieg gegen die jugoslawische Volksbefreiungsarmee in Divisionen der Waffen-SS teil, die für ihre brutalen Repressalien und völkerrechtswidrigen Erschießungen von Zivilisten bekannt wurden. In Jugoslawien wie auch in Rumänien und in Ungarn meldeten sich zunächst Freiwillige zur Waffen-SS, im weiteren Verlauf des Krieges fanden in allen drei Staaten Aushebungen statt.

In der Endphase des Zweiten Weltkrieges flüchteten Zehntausende von Donauschwaben, meist nach Deutschland oder Österreich. Die verbleibenden Donauschwaben wurden entrechtet, enteignet und in vielen Fällen in die Sowjetunion verschleppt. In Ungarn wurde die Hälfte der Ungarndeutschen vertrieben.[2] Nach den Jahren deutscher Besatzungsherrschaft entluden sich in Jugoslawien die aufgestauten Vergeltungsbedürfnisse, wonach die „Volksdeutschen“ kollektiv als Kriegsverbrecher galten. Hier kam es zunächst zu Misshandlungen und Massenhinrichtungen von Jugoslawiendeutschen durch Partisanen, später zu Einweisungen in Zentralarbeitslager und Internierungslager durch jugoslawische Behörden.[3] In den Jahren nach der Auflösung der Lager verließ der überwiegende Teil der Jugoslawiendeutschen das Land. Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts lösten sich viele der noch bestehenden deutschen Siedlungen, besonders die der Rumäniendeutschen, durch große Auswanderungswellen vorwiegend nach Deutschland und Österreich weitgehend auf.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Donauschwaben

** Bačka Palanka (serbisch / kroatisch: Bačka Palanka; serbisches kyrillisch: Бачка Паланка;; deutsch: Plankenburg), ist eine Gemeinde und eine Stadt bzw. Ortschaft in Serbien, die in der südlichen Batschka in der autonomen Provinz Vojvodina liegt. Palanka bestand früher aus drei Gemeinden: Alt-Palanka, Deutsch-Palanka und Neu-Palanka. Bemühungen schon vor dem Krieg, alle drei Gemeinden zu einer Stadt zu vereinen, scheiterten an den Einsprüchen der Landwirte. Höhere Steuern wären fällig gewesen.

Die Stadt ist durch eine 740 m lange Donaubrücke mit der kroatischen Stadt Ilok verbunden.

Die Stadt liegt am linken Ufer der Donau, etwa 45 km flussaufwärts von Novi Sad. Die Gemeinde umfasst die Orte Obrovac, Karađorđevo (Gestüt), Tovariševo, Mladenovo, Čelarevo, Gajdobra, Nova Gajdobra, Silbaš, Parage, Despotovo und Pivnice sowie zwei Dörfer in Srem (Neštin und Vizić).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ba%C4%8Dka_Palanka

*** Obrovac (kyrillisch Обровац, ungarisch Boróc, deutsch Obrowatz oder Oberndorf) ist ein Ort in der autonomen Provinz Vojvodina, in Serbien.Der Ort liegt ca. 8 km von der Donau entfernt und gehört zur Gemeinde Bačka Palanka.

Laut einer Konskription der Bacs Bodroger Monographie aus dem Jahre 1699 wohnten in Obrovac 23 Ökonomen, die miteinander 109 Joch Feld besaßen. 1722 war Obrovac eine Gemeinde mit 126 Hausplätzen und einer rein serbischen Bevölkerung, die unter dem Patriarchen Arsen Crnojevic im Jahre 1692 eingewandert war. 1782 wurde die serbisch‑orthodoxe Kirche gebaut. Sie ist noch heute im Besitz eines goldenen Kelches aus dem Jahre 1737. Anfang des 19. Jahrhunderts begannen die Deutschen, sich in der serbischen Gemeinde niederzulassen.

1944 gab es 1844 Einwohner, wovon 55 % Donauschwaben waren, die ab 1806 von anderen Nachbarorten hinzukamen und sich dort ansiedelten. Bis 1919 gehörte Obrovac zu Österreich-Ungarn. 1941 wurde die Südbatschka wieder Ungarn angegliedert. In dieser Zeit hieß der Ort Boróc.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Obrovac_(Serbien)


**** Als Transdanubien („Land jenseits der Donau“, zu lat. Danubius „Donau“) werden in Ungarn die rechts (südlich und westlich) der Donau gelegenen Landesteile bezeichnet. Der ungarische Name lautet Dunántúl.

Der Begriff umfasst die drei westungarischen Regionen Westtransdanubien, Mittel- und Südtransdanubien sowie die rechts der Donau gelegenen Teile des Komitats Pest. In den genannten Regionen liegen die neun Komitate Baranya, Fejér, Győr-Moson-Sopron, Komárom-Esztergom, Somogy, Tolna, Vas, Veszprém und Zala.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Transdanubien

 
***** Die Batschka (serbisch / kroatisch Bačka), ist eine Region in Mitteleuropa bzw. in Südosteuropa. Die Batschka ist zwischen den Staaten Serbien und Ungarn aufgeteilt, wobei der südliche und größte Teil zu Serbien gehört und sich in drei Bezirke der autonomen Provinz Vojvodina unterteilt. Der nördliche Teil dagegen gehört zu Ungarn und bildet den südlichen Teil des Komitats Bács-Kiskun. Die Batschka ist größtenteils ein fruchtbares Flachland, das im Westen und im Süden von der Donau und im Osten von der Theiß begrenzt wird.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Batschka